Ich ertrag’s nicht mehr.

Es gehört normalerweise zu meinen festen Gewohnheiten, nach dem Nachhausekommen von der Arbeit den Fernseher einzuschalten. Auf Tagesschau24 schaue ich mir an, was es Neues in der Welt gibt. Ich möchte gerne kurz und bündig über die Geschehnisse informiert sein, damit ich danach meinen eigenen Kopf in Gang werfen und das Gesehene für mich einordnen kann. Manchmal schaue ich mir noch den einen oder anderen Hintergrundbericht an. Zusätzlich lese ich diverse Blogs, und es tauchen Informationen in meiner Twitter-Timeline auf. Natürlich sind die letzteren beiden Quellen sehr durch meine subjektive Perspektive gefärbt, denn ich lebe nun einmal auch in einer Filterblase. Weiterlesen „Ich ertrag’s nicht mehr.“

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Das!

Schärfere Gesetze? Verhaltensregeln und eine Armlänge Abstand? Mehr Polizeipräsenz? Noch mehr Überwachungskameras?

Wovon wir viel, viel mehr bräuchten, wäre solcher Mut!

„Ich muss erstmal das Schlimmste annehmen!“

Es gibt da so ein Klischee, das wie wohl alle Klischees seine Wurzeln im realen Leben hat und für diejenigen, die es erleben, weit mehr ist als das. Die Situation: Eine Frau ist nachts allein unterwegs, geht im Dunkeln einen Bürgersteig entlang und hört plötzlich hinter sich Schritte, die ihr lange Zeit in einem gleichmäßigen Abstand folgen. Sie wirft einen Blick über ihre Schulter. Sie sieht, es ist ein Mann. Der geht auch nicht weg. Sie bekommt Angst. Weiterlesen „„Ich muss erstmal das Schlimmste annehmen!““

Gedanken zur Weihnacht

Noch nie war mir Weihnachten so gleichgültig wie in diesem Jahr. Ich hatte keinen Geschenkestress, weil es (außer an die Nichten und Neffen) nichts zu verschenken gab. Das mag kaltherzig klingen, und vielleicht ist es das auch. Es gibt durchaus Menschen, die eine liebe Karte oder eine anderweitige Aufmerksamkeit verdient hätten, in diesem Jahr aber von mir keine bekamen. Aus Gründen. Ich hoffe sehr, die Betreffenden sehen mir das nach. Mit unseren Freunden haben wir einen Pakt, nichts zu schenken. Dieselbe Vereinbarung habe ich auch mit dem Gatten. Und sie funktioniert – wir hatten nicht einmal diese „Eigentlich schenken wir uns ja nichts, aber hier trotzdem eine Kleinigkeit!“-Geschenke. Ich finde das sehr, sehr wohltuend. Weiterlesen „Gedanken zur Weihnacht“

Das Verhältnis zu Hochprozentigem

Gestern abend traf sich die weitläufigere Schwiegerverwandtschaft wieder einmal in der Gartenhütte der Eltern meiner Schwägerin zum alljährlichen „Weihnachtsmann“-Auftritt für die Kinder der Familie. Die Hütte ist wirklich gemütlich, an allen Wänden entlang gibt es Bänke und in der Mitte eine viereckige Feuerstelle. Alles war weihnachtlich dekoriert, nur draußen war es mindestens zehn Grad zu warm. Daran ließ sich aber kaum etwas ändern.

Der Kühlschrank in der Ecke war gut gefüllt, und der „Weihnachtsmann“, der kam, hatte in seinem Sack auch kleine Geschenke für die Erwachsenen. Für die Männer Tüten mit Nüssen und „Mümmelmann“, für die Frauen Flaschen von Schwiegermutters selbstaufgesetztem Brombeer-Likör. Weiterlesen „Das Verhältnis zu Hochprozentigem“

Und noch einmal elf Fragen.

Völlig unverhofft ist mir zum dritten Mal der „Liebster Award“ zugeflogen, und zwar aus der Hand von Papapelz (alias Steffen Pelz), dem ich bei Twitter zum ersten Mal auf die Spur kam und dessen Blog ich gleich mochte.

Zwar schreibt er unter dem Titel „20 Dinge über mich“ eine siebenundzwanzigpunktige Liste auf und bemerkt beinahe beiläufig unter Punkt 18, dass er keine Listen mag. Dennoch hat er auch das Beantworten der 11 Fragen von Bloggerin Séverine mit viel Herzblut in Angriff genommen, als sie ihm ihrerseits den „Liebster Award“ verlieh. Das ist sehr lesenswert.

Da schließe ich mich gern an und beantworte meinerseits die 11 Fragen, die er gestellt hat. Weiterlesen „Und noch einmal elf Fragen.“

Zeitreise

Freunde hatten für gestern abend die Idee, auf ein kleines Konzert zu gehen. Zwar fiel ich nachmittags mal in ein tiefes Müdigkeitsloch, eine Tasse Kaffee und der Wunsch nach Abwechslung halfen aber, es zu überwinden.

Wir fuhren in das benachbarte Städtchen, in dessen Jugendzentrum der besagte Bandabend stattfand. Oh! Kaum dem Auto entstiegen fühlte ich mich wie in eine Zeitreise entführt. Ich hatte in diesem Jugendzentrum (und diversen anderen) einen gewissen Teil meiner Freizeit als 15-, 16-, 17jährige verbracht, und die Erinnerungen an diese Zeit kamen wieder auf. Weiterlesen „Zeitreise“