„Stress hat nur der Leistungsschwache!“

Wenn ich nicht so wäre, wie ich bin, dann wäre es mir ganz egal, ob es unpopulär ist, über das eigene Versagen zu schreiben. Aber ich bin, die ich bin. Es macht mir etwas aus, denn die Erwartungen anderer sind nach wie vor viel bedeutender für mich, als ich eigentlich selber will. Das macht die eigene Schwäche noch viel schwerer erträglich, als sie es sowieso schon ist. Weiterlesen „„Stress hat nur der Leistungsschwache!““

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Ich ertrag’s nicht mehr.

Es gehört normalerweise zu meinen festen Gewohnheiten, nach dem Nachhausekommen von der Arbeit den Fernseher einzuschalten. Auf Tagesschau24 schaue ich mir an, was es Neues in der Welt gibt. Ich möchte gerne kurz und bündig über die Geschehnisse informiert sein, damit ich danach meinen eigenen Kopf in Gang werfen und das Gesehene für mich einordnen kann. Manchmal schaue ich mir noch den einen oder anderen Hintergrundbericht an. Zusätzlich lese ich diverse Blogs, und es tauchen Informationen in meiner Twitter-Timeline auf. Natürlich sind die letzteren beiden Quellen sehr durch meine subjektive Perspektive gefärbt, denn ich lebe nun einmal auch in einer Filterblase. Weiterlesen „Ich ertrag’s nicht mehr.“

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Vermutlich gehört es wohl zum Leben dazu, immer mal wieder enttäuscht zu werden. Ich ärgere mich darüber, dass ich so dumm war, zu hoffen. Vielleicht gibt es Leute, die sowas mit einer wegwerfenden Handbewegung und einem „Tja!“ hinter sich lassen. Ich gehöre nicht zu denen. Weiterlesen „Und täglich grüßt das Murmeltier…“

Mehr tot als lebendig

Inzwischen bin ich ziemlich gelassen, wenn ich meiner Schwester begegne. Der Drang, mich ihr gegenüber für mein Leben zu rechtfertigen oder meine Leistungen aufzulisten, hat deutlich nachgelassen. Ob sie mich ver- oder beurteilen wird, treibt mich nicht mehr um, denn wenn sie es tun will, tut sie es so oder so. Ich nehme an, wirklich nah werden wir uns wohl nie sein. Dennoch merke ich auch, dass sie längst nicht alles böse meint, was sie von sich gibt, und dass sie prinzipiell freundlich sein kann. Heute mehr als früher. Weiterlesen „Mehr tot als lebendig“

Schreibpause

Auf dem Fahrrad heute morgen fiel mir auf, wie wenig ich mich derzeit mit allem beschäftigen mag, was mit Kopfarbeit zu tun hat – Denken, Schreiben, Dinge in Worte fassen. Ich bin kommunikationsfaul, was denjenigen Menschen Unrecht tut, die schon längst mal wieder einen Gedanken, ein Wort von mir hätten bekommen sollen. Weiterlesen „Schreibpause“

„Normal ist das nicht…“

Es war das erste Mal überhaupt in meiner Geschichte der Erfahrung mit Ärzten, dass jemand mich knapp, eloquent und unkompliziert ernst genommen hat in der Aussage, ich sei immer müde und erschöpft und fertig. Ich habe erzählt, wie es ist, wenn ich nach der Arbeit nur noch auf das Sofa falle und mich zu nichts mehr in der Lage sehe. Weiterlesen „„Normal ist das nicht…““